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Euro-SB 2019

Dieses Wochenende hat mich zwei Dinge über Duisburg gelehrt. Erstens: Sinalco kommt aus Duisburg. Und Zweitens: Ein Duisburger hat beim Rock am Ring angeblich 23.000 Euro Pfand gesammelt. Ganz so viel Preisgeld gab es beim von Titus ausgerichteten Euro-SB Contest jetzt nicht, aber ein paar Scheine (genauer gesagt 10.000) wollten schon auch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.

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Rob Rouleaux & Mark Frölich

Blendet man die Pre-Quali aus (was immer eine gute Entscheidung ist), so startete alles mit einer Secret Spot Mission an den Olga Rails. Die haben schon einige Kämpfe und Slams erlebt und es sollten noch ein paar hinzukommen. Vor allem Diego Fiorese und Adrien Bulard warfen sich die 12er/16er Kombo runter. Erst ging es um Lines, dann um Einzeltricks. Diego kassierte richtig hart, bis er nach dem Boardslide auch noch Feeble am großen Rail landen konnte. Adrien seinerseits mühte sich lange und vergeblich mit Backtail am "kleinen" Rail (El Toro war anscheinend einfacher), bevor er dann einfach Backlip am großen machte. Sorry, aber mein Kamera Akku war zu dem Zeitpunkt schon leer… Egal, Trick des Tages war eh der Drop von Ruben Lücke vom Titus Van. Den hab ich immerhin für eine Insta Story erwischt. Die ist mittlerweile aber auch schon wieder im digitalen Nirvana verschwunden. Wir sagen es ja, lang lebe Print…

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Diego Fiorese – Boardslide

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Diego Fiorese – Feeble Grind

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Jan Hoffmann & Jost Arens

Der Samstag war voll mit Quali Runs (in der Halle) und dem Trubel der Ruhr Games (draußen) mit Judo, Motocross, Hochsprung, Speedklettern, BMX und was die aus 32 Ländern angereisten 5600 Athleten sonst nicht noch alles trieben. Die ganze Geschichte war eingebettet im Duisburger Landschaftspark (leider zu spät erfahrener dritter Duisburg Fact: angeblich einem der schönsten Stadtparks der Welt), zwischen den riesigen Hochöfen und anderem Metallgedöns. Zum Ende des Tages gab es einen Best Trick Contest am Rail, den Adrien Bulard mit Varialflip Frontboard Shuv-It gewann. Auch in diesem Fall habe ich leider kein Foto für dich. Auch keine Rose. Insta Story gab es wieder. Wer Bescheid weiß hat’s gesehen.

Danach war Skatevideonacht angesagt, die über ging in eine Party. Allerdings ist die Definition der Ruhr Games Organisatoren von Party ganz offensichtlich eine andere als die von Skateboardern. Während DJ Mad die Turntables bearbeitete ging die Zeit zu schnell rum und das Bier irgendwie alle, so dass man bevor die Nacht überhaupt richtig begonnen hatte vor einem trockenen Zapfhahn saß. Der dabei aufkeimende Unmut wurde vom Deeskalationsteam der hiesigen Wachtmeister mit Kabelbindern und Schubsen professionell unterbunden. (Hierzu gibt es leider keine Insta Story meinerseits, aber vielleicht hat Kollege Luther dazu ja was).

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Bartosz Ciesielski – Backside Lipslide

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Video Night

Letzter Tag. Biernotstand war immer noch ein Thema, konnte aber durch das beherzte Eingreifen von Genscht gemildert werden. Aber egal, um was ging es nochmal? Ach ja, Finale. Um es kurz zu machen, und in Anlehnung an Gary Lineker: “Skatecontests sind eine einfache Sache. Boards werden wild über die Streetfläche geflippt und am Ende gewinnt Alex Mizurov” (oder Candy Jacobs). Dabei stellt sich die Frage, dürfen sich die beiden jetzt offiziell Europameister/in nennen? War das eine waschechte Europameisterschaft? Irgendwie gar nicht nachgefragt. Aber im Grunde auch egal, man will ja den Leuten auch nicht ständig erzählen, dass man in irgendeinem Blödsinn Europameister ist. Wär ja voll nervig. Ansonsten: Den Namen Alex Elfving kann man sich getrost merken.

Zum Schluss war noch Barrel Jump angesagt. Hier war die Versorgungslage mit Bierfässern endlich ausgezeichnet. Gleich mehrere Fässer kamen auf einen Teilnehmer, was weit mehr war, als die meisten vertragen konnten. Dann war auch schon Schluss, Siegerehrung und we’re out. Wer die Namen der Gewinner erfahren möchte, der klickt hier.

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Denny Pham

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Justin Sommer

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Tonje Pedersen – Ollie One Foot

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Alex Felving – Backside Nosegrind

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Collateral Damage

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Bruno Senra – Frontside Flip

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Candy Jacobs – Crooked Grind

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Alex Felving & Helge Tscharn at work

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Roos Zwetsloot

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Nosegrind Backside Revert

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Alex Felving – Nosegrind

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Alex Mizurov – Nollie Crooked Grind

Nächstes Event steht schon an: Wir sehen uns beim Männerabend. Wird sick!

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