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The Welcome Project

Inpeddo ist eine kleine Company aus Niedersachsen die sich gedacht hat, sie wollen was tun für die Flüchtlinge, die in unser Land kommen. Aber eigentlich wollten sie dabei selbst garnicht im Vordergrund stehen, sondern möglichst viele Leute vernetzten. So ist die Welcome Boardserie entstanden, an der vier verschiedene Künstler mitgearbeitet haben und mit der das Pigeon Plan Projekt von Louis Taubert unterstützt wird. Wir haben Max Ritter von Inpeddo dazu befragt.
Max, erzähl mal, wie kam es zu dem Projekt?
Wir haben uns halt überlegt, wie wir in unserem Rahmen helfen können und wollten erst ein Charity Board machen, aber das schien uns irgendwie zu wenig. Dann dachte ich, wir könnten die Connections nutzen, die wir uns über die Jahre aufgebaut haben und hab die unterschiedlichen Künstler (Stefan Marx, Dave the Chimp, Lucas Beaufort, KRID Kollektive) angeschrieben und die fanden das alle eine geile Idee. Wir hoffen, dass dadurch die Boards eventuell auch interessant werden für Leute, die vielleicht gar nicht mehr skaten, aber die die Boards so geil finden, dass sie die an die Wand hängen und damit das Projekt unterstützten.
Und das Geld fließt dann komplett an das Pigeon Plan Projekt von Louis Taubert?
Ja, weil wir es nachvollziehbar machen wollten, wo das Geld hingeht. So ist das für Skater greifbar und am Ende gibt es dadurch dann vielleicht in fünf Jahren jemanden, der als Flüchtling hier hergekommen ist und jetzt übelst gut Skateboard fährt, weil er von Louis eingeführt wurde.
D.h. das Geld soll nicht für die Südafrika Projekte von Pigeon Plan sein, sondern konkret für die Arbeit mit Flüchtlingen in Deutschland?
Genau, für Berlin, Kiel und Bremen, wo Louis Camps macht. Für die Arbeit vor Ort. Louis finanziert da ja viel aus eigener Tasche und da wollen wir ihn ein bisschen entlasten. The Welcome Project
Was wollt ihr denn mit dem Projekt an Spenden und auch an Aufmerksamkeit erreichen?
Im Fokus steht bei dem Projekt, dass Flüchtlingskindern geholfen wird, die aus Kriegsgebieten kommen und teilweise nichts Anderes kennen als Zerstörung und Gewalt. Das soll von so vielen Leuten wie möglich aus der Skateboardszene getragen werden und am Ende sollen 1000 Bretter verkauft werden, d.h. es soll Pigeon Plan 10.000 Euro gespendet werden.
Von jedem Brett werden also 10 Euro gespendet. Wie ist das finanziell genau aufgeteilt?
Die Künstler haben die Grafiken umsonst beigesteuert. Lucas hat auch noch ein handbemaltes Board mit seiner Grafik draufgelegt, das noch versteigert wird. MDCN Distribution produziert zusammen mit Inpeddo die Boards und deckt mit den Einnahmen nur die Unkosten und der Rest wird gespendet, wobei fünf Euro quasi von Inpeddo sind und fünf Euro gibt der Skateshop, in dem das Board gekauft wird, von seiner Marge ab.
Wo kriegt man die Bretter denn überall?
Man kann die online bei Skatedeluxe oder Titus kaufen (und auch in allen Titus Läden). Die zwei unterstützen uns gut und haben schon 250 Bretter abgenommen. Im Mantis Online Shop gibt’s die noch, mit Blue Tomato und Planet Sports sprechen wir gerade noch und sonst gibt’s die in diversen weiteren Skateshops. Insgesamt sind es über 50 Läden in Deutschland. The Welcome Project
Wer darüber hinaus selbst aktiv Flüchtlingen helfen möchte, der kann sich hier Informationen zu verschiedenen Skateprojekten in Deutschland holen.
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