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Arrow & Beast

Der arrow and beast aus stuggitown

Dsf2061

Yaw Kyeremeh

Wie kame es den zur Gründung von Arrow & Beast?

Das war 2010, als Oli, Jascha und Senol (inzwischen nicht mehr beteiligt) sich überlegt haben etwas in Stuttgart zu machen. Dabei haben sie erst an einen Burrito Shop gedacht und waren sogar in San Francisco um zu recherchieren. Parallel dazu hat dann aber der Hall Eleven Shop zugemacht und die Ladenfläche in der Nähe vom Mata Hari wurde frei und dann ging alles relativ schnell.

Wie ist es denn zum Namen gekommen?

Nach der Findungsphase gab es am Ende zwei Favoriten, Arrow und Beast. Da wir uns nicht entscheiden konnten haben wir eben beide genommen. Der Name bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Für mich steht Arrow für „Saubere Arbeit, Zielstrebigkeit“ und Beast einfach nur für Aktion. So im sinne von Business in the front Party in the Back.

Hat Jascha auch was mit dem Tagesgeschäft zu tun oder ist der nur stiller Teilhaber?

Im Tagesgeschäft bin Ich mittlerweile hauptsächlich für alles verantwortlich. Ich bin Store Manager von dem Ganzen und mache alles – in Absprache natürlich. Je nachdem wenn es was Größeres ist, setzten wir uns mal zusammen, aber im daily business halten sich Oli und Jascha eigentlich komplett raus. Jascha wohnt ja mittlerweile in New York und Oli ist hier in Stuttgart, kümmert sich aber den Großteil seiner Zeit um den Vertrieb und wir daten uns regelmäßig ab was im Shop passiert.

Ist das etwas das mittlerweile wichtig ist? Dass local Shops international aufgestellt sind?

Für uns war das von Beginn an schon der Anspruch den wir an uns selbst hatten. Vor allem in letzter Zet hat man gesehen hat, dass viele local Shops in Deutschland zumachen mussten, weil die Reichweite einfach nicht mehr reicht. Auch vom Sortiment sind wir internationaler ausgelegt. Wir waren einer der Ersten, die so wirklich an Palace oder Fucking Awesome geglaubt haben. Wir sind immer noch in Stuttgart und uns ist das auch bewusst, dass wir es nicht immer schaffen, in Stuttgart komplett Palace x Adidas zu verkaufen, weil die Leute es einfach noch nicht checken. Wenn es hier nicht die Kunden hat, hat es aber weltweit die Kunden. Dann ist der Anspruch, weltweit so aufgestellt zu sein, um mit den internationalen Shops konkurrieren zu können. Unser Anspruch ist es hoffentlich da bei den Top 25 der Shops mitzuspielen.

Ist es auch wichtig für euch, dass ihr dadurch spezielle Kollabo-Produkte oder limitierte Kollektionen von bestimmten Marken bekommt?

Als wir aufgemacht haben, haben wir zunächst ein paar Hürden nehmen müssen um die Sachen zu bekommen auf die wir Bock hatten. Wir mussten erst ein bißchen erfinderisch werden und schauen, welche Schuhe wir überhaupt reinnehmen können. Mit unserem Team und den Projekten die wir umgestzt haben haben wir relativ schnell gutes Feedback bekommen und konnten uns als Shop etablieren. Wir waren die ersten 5 Jahre jedes Jahr mit dem kompletten Team auf Tour und haben Tour Videos releast – das hat sicher geholfen. Wir haben uns dann weiter darauf konzentriert, regelmäßigen und qualitativ guten Output zu kreieren während andere Shops sich eher auf die Produkte verlassen haben. Die Industrie hat sich dann in unsere Richtung entwickelt, als sich herausgestellt hat, dass es viel zu viele Produkte auf dem Markt gibt. Das heißt, die mussten jetzt spezielle Produkte präsentieren und den richtigen Shop finden, der die Story dann erzählen kann. Da passen halt größere, mainstream-orientierte Shops nicht mehr rein.

Was sind für euch denn die wichtigsten Produkte im Laden? Die großen Schuhmarken, die kleinen, angesagten Brands, die Mitternachtsdrops?

Die Produkte die uns definieren sind auf jeden Fall diese Quickstrike Geschichten. Da wissen die Jungs, dass man sich darauf verlassen kann, dass wenn etwas cool ist und weltweit gepusht wird, man in Stuttgart eine Adresse hat, wo man die Sachen bekommt. Einen schwarz-weißen Janoski kriegt man ja überall. Wir sind so, dass wir relativ schnell Bock auf etwas haben, wenn wir sehen, dass da was geht. Wir sind da auch sehr gut informiert und kriegen Tipps von unserem Team. Das schauen wir uns dann an und wenn das für uns Sinn macht, pushen wir das, auch wenn das erst mal ein Risiko ist. Da wurden wir in der Vergangenheit aber echt belohnt, indem die Jungs zum Einen selber einen guten Job machen und die Nachfrage dann kommt oder dass die Kids sich auf uns verlassen und uns vertrauen.

Wie viel eurer Sachen verkauft ihr denn ungefähr über das Internet und wie viel ist tatsächlich noch Ladengeschäft?

Bei normalen Sachen ist es 50/50, im besten Fall. Aber überwiegend ist es mehr online und meistens auch weltweit. Bei so Special Releases wie Palace und Adidas dreht sich das ganz anders. Die meisten Bestellungen gehen da ins europäische Ausland. Gerade gehen aber auch sehr viele Pakete von hier nach Asien.

Das ist eine krasse Entwicklung, verglichen damit, wie es noch vor zehn Jahren war.

Wir versuchen es ja auch hier vor Ort aufzubauen. Wenn wir aber die Sachen verkaufen wollen dann ist Stuttgart eben begrenzt. Über die Zeit verkaufen sich die Sachen dann schon auch lokal weil wir das auch pushen, indem wir die Sachen selber tragen, Events machen, Videos posten etc. Bevor wir online gingen mussten wir warten, bis wir die Special Sachen step by step ausverkauft hatten. Das hat sich durch die Online Reichweite drastisch geändert, weil die Community online viel größer ist.

Ihr bringt ja auch eigene Sachen raus. Wie wichtig ist euch das?

Ich denke, dass ich da kein Geheimnis des Brandings erzähle, wenn ich sage, dass jeder Shop irgendwann zu einer Marke wachsen will. Das krasseste Beispiel dafür ist Supreme. Bei uns ist es so, dass wir eine eigene Ästhetik haben und viele Gedanken machen, um uns das langsam aufzubauen. Man sieht ja daran wie wir es produzieren und präsentieren, dass es nicht nur in Deutschland gesehen werden soll, sondern weltweit. Was wir hier aktuell mitbekommen ist, dass viele Leute Shirts von lokalen Brands oder Shops kaufen, kurz bevor sie auf Skatetrips gehen, damit sie representen können. Das ist dann so eine Art Eintrittskarte. Wenn die dann am MACBA sind wissen die Leute, dass das der Homie von einem Homie und deswegen cool ist.

Was plant ihr mit dem Team?

Am Anfang hat sich das Team organisch ergeben. Man kennt sich teilweise inzwischen schon 15 Jahre. Alle skaten zusammen. Lem [Villemin], Phil [Anderson] und ein paar andere Locals haben gehört, dass ein neuer Shop aufmacht wird und wollten Ihn dann unterstützen. Es sind auch eigentlich viel mehr Leute im Team als man dann vielleicht im Video sieht. Jeder findet halt seinen Platz und wir haben das Glück, würde ich jetzt mal sagen, dass wir das beste Skateshop-Team in Deutschland haben.

Neben dem Shop gibt’s ja auch noch den Vertrieb Beast Distribution. Welche Vorteile aber auch Probleme ergeben sich daraus?

Zum einen sind Vertrieb und Shop klar voneinander getrennt. Das sind zwei Firmen, auch wenn beide von Oli und Jascha betrieben werden. Ein Vorteil den der Vertrieb vom Shop hat ist, dass man ein bestehendes Team hat und jeder bei Bedarf mal einspringen kann. Ein Vorteil für den Shop ist, dass ich so einen kleinen Überblick habe, mit dem Portfolio an Brands, die wir im Vertrieb haben. Ich weiß halt einfach wo die Reise hingeht und wie die Preise sich entwickeln. Im Endeffekt sind das aber auch keine Geheimnisse, weil jeder Shop einen Vertrieb anrufen und die Infos erfragen kann.

Wie unterscheidet sich Arrow & Beast von anderen Shops?

Bei uns habe ich das Gefühl, dass Skaten wirklich im Vordergrund steht. Bei uns kriegst du deinen ganzen Hardware Supply und du kriegst dieses skate-hang-out Feeling, gleichzeitig ist es aber meist clean und man bekommt auch so Sachen wie z.B Adidas X Palace bei uns.

Gab es rückblickend was, wo du sagst, „Boah, das hätten wir uns sparen können!“?

Am Anfang war der Fehler, dass wir zu breit eingekauft haben und viel ausprobiert haben. Da hat sich dann am Ende des Tages die Frage gestellt wie, wir uns jetzt noch von großen Online Shops unterscheiden. Ab dem zweiten oder dritten Jahr war dann klar, wo es genau hingehen soll. Und die Entscheidung online zu gehen, war eine der besseren Ideen, die wir hatten.

Wie geht’s weiter? Wo würdest du den Laden in sieben Jahren am liebsten sehen?

Das ist die Frage, die wir uns täglich stellen. Auf jeden Fall, dass wir eine Daseinsberechtigung in Skateboarding haben. Und natürlich wollen wir weiter wachsen. Wer uns kennt weiß, dass wir nicht jeden Cent aus dem Laden drücken wollen und das auch kein moneydriven Business ist, sondern dass wir versuchen, wirklich eine Bedeutung zu haben. Wir wollen mit allen wachsen die hier sind, um alle Ideen und Träume ermöglichen zu können. Da braucht man auch Kohle, aber in erster Linie braucht man motivierte und loyale Jungs die alle an einem Strang ziehen. Bis jetzt hat das gut geklappt und wir sind auf einen guten Weg. Wir wollen zum einen unser Team und zum anderen Skateboarding, Stuttgart und die Kultur pushen.

In welche Richtung gehen die Träume genau? Ein Shopvideo, neue Klamotten?

Gerade arbeiten wir an einem Video. Da ist der Kamil [Krzesniak] unser Mastermind. Und mit eigenen Klamotten wollen wir definitiv mehr machen und das auch mit höherem Anspruch. Die dann wirklich komplett zu gestalten und zu sagen, „Das ist unser Style“ und nicht einfach nur Blanks zu nehmen und unser Logo draufzumachen.

"Der Anspruch ist, so aufgestellt zu sein, um mit den internationalen Shops konkurrieren zu können und hoffentlich​ bei den Top 25 der Shops mitzuspielen."

Ist das etwas das mittlerweile wichtig ist? Dass local Shops international aufgestellt sind?

Für uns war das von Beginn an schon der Anspruch den wir an uns selbst hatten. Vor allem in letzter Zet hat man gesehen hat, dass viele local Shops in Deutschland zumachen mussten, weil die Reichweite einfach nicht mehr reicht. Auch vom Sortiment sind wir internationaler ausgelegt. Wir waren mit die Ersten, die so wirklich an Palace oder Fucking Awesome geglaubt haben. Wir sind immer noch in Stuttgart und uns ist das auch bewusst, dass wir es nicht immer schaffen, in Stuttgart komplett Palace x Adidas zu verkaufen, weil die Leute es einfach noch nicht checken. Wenn es hier nicht die Kunden hat, hat es aber weltweit die Kunden. Dann ist der Anspruch, so aufgestellt zu sein, um mit den internationalen Shops konkurrieren zu können und hoffentlich bei den Top 25 der Shops mitzuspielen.

Ist es auch wichtig für euch, dass ihr dadurch spezielle Kollabo-Produkte oder limitierte Kollektionen von bestimmten Marken bekommt?

Als wir aufgemacht haben, haben wir zunächst ein paar Hürden nehmen müssen, um die Sachen zu bekommen, auf die wir Bock hatten. Wir mussten erst ein bißchen erfinderisch werden und schauen, welche Schuhe wir überhaupt reinnehmen können. Mit unserem Team und den Projekten die wir umgesetzt haben, haben wir relativ schnell gutes Feedback bekommen und konnten uns als Shop etablieren. Wir waren die ersten fünf Jahre jedes Jahr mit dem kompletten Team auf Tour und haben Tour Videos releast – das hat sicher geholfen. Wir haben uns dann weiter darauf konzentriert, regelmäßigen und qualitativ guten Output zu kreieren, während andere Shops sich eher auf die Produkte verlassen haben. Die Industrie hat sich dann in unsere Richtung entwickelt, als sich herausgestellt hat, dass es viel zu viele Produkte auf dem Markt gibt. Das heißt, die mussten jetzt spezielle Produkte präsentieren und den richtigen Shop finden, der die Story dann erzählen kann. Da passen halt größere, mainstream-orientierte Shops nicht mehr rein.

Was sind für euch denn die wichtigsten Produkte im Laden? Die großen Schuhmarken, die kleinen, angesagten Brands, die Mitternachtsdrops?

Die Produkte die uns definieren sind auf jeden Fall diese Quickstrike Geschichten. Da wissen die Jungs, dass man sich darauf verlassen kann, dass wenn etwas cool ist und weltweit gepusht wird, man in Stuttgart eine Adresse hat, wo man die Sachen bekommt. Einen schwarz-weißen Janoski kriegt man ja überall. Wir sind da so, dass wir relativ schnell Bock auf etwas haben, wenn wir sehen, dass da was geht. Wir sind da auch sehr gut informiert und kriegen Tipps von unserem Team. Das schauen wir uns dann an und wenn das für uns Sinn macht, pushen wir das, auch wenn das erst mal ein Risiko ist. Da wurden wir in der Vergangenheit aber echt belohnt, indem die Jungs zum einen selbst einen guten Job machen und die Nachfrage dann kommt oder weil die Kids sich auf uns verlassen und uns vertrauen.

Wie viel eurer Sachen verkauft ihr denn ungefähr über das Internet und wie viel ist tatsächlich noch Ladengeschäft?

Bei normalen Sachen ist es 50/50, im besten Fall. Aber überwiegend ist es mehr online und meistens auch weltweit. Bei so Special Releases wie Palace und Adidas dreht sich das ganz anders. Die meisten Bestellungen gehen da ins europäische Ausland. Gerade gehen aber auch sehr viele Pakete von hier nach Asien.

Das ist eine krasse Entwicklung, verglichen damit, wie es noch vor zehn Jahren war.

Wir versuchen es ja auch hier vor Ort aufzubauen. Wenn wir aber die Sachen verkaufen wollen, dann ist Stuttgart eben begrenzt. Über die Zeit verkaufen sich die Sachen dann schon auch lokal, weil wir das auch pushen, indem wir sie selber tragen, Events machen, Videos posten etc. Bevor wir online gingen, mussten wir warten, bis wir die Special Sachen step by step ausverkauft hatten. Das hat sich durch die Online Reichweite drastisch geändert, weil die Community online viel größer ist.

Ist das etwas das mittlerweile wichtig ist? Dass local Shops international aufgestellt sind?

Für uns war das von Beginn an schon der Anspruch den wir an uns selbst hatten. Vor allem in letzter Zet hat man gesehen hat, dass viele local Shops in Deutschland zumachen mussten, weil die Reichweite einfach nicht mehr reicht. Auch vom Sortiment sind wir internationaler ausgelegt. Wir waren mit die Ersten, die so wirklich an Palace oder Fucking Awesome geglaubt haben. Wir sind immer noch in Stuttgart und uns ist das auch bewusst, dass wir es nicht immer schaffen, in Stuttgart komplett Palace x Adidas zu verkaufen, weil die Leute es einfach noch nicht checken. Wenn es hier nicht die Kunden hat, hat es aber weltweit die Kunden. Dann ist der Anspruch, so aufgestellt zu sein, um mit den internationalen Shops konkurrieren zu können und hoffentlich bei den Top 25 der Shops mitzuspielen.

Ist es auch wichtig für euch, dass ihr dadurch spezielle Kollabo-Produkte oder limitierte Kollektionen von bestimmten Marken bekommt?

Als wir aufgemacht haben, haben wir zunächst ein paar Hürden nehmen müssen, um die Sachen zu bekommen, auf die wir Bock hatten. Wir mussten erst ein bißchen erfinderisch werden und schauen, welche Schuhe wir überhaupt reinnehmen können. Mit unserem Team und den Projekten die wir umgesetzt haben, haben wir relativ schnell gutes Feedback bekommen und konnten uns als Shop etablieren. Wir waren die ersten fünf Jahre jedes Jahr mit dem kompletten Team auf Tour und haben Tour Videos releast – das hat sicher geholfen. Wir haben uns dann weiter darauf konzentriert, regelmäßigen und qualitativ guten Output zu kreieren, während andere Shops sich eher auf die Produkte verlassen haben. Die Industrie hat sich dann in unsere Richtung entwickelt, als sich herausgestellt hat, dass es viel zu viele Produkte auf dem Markt gibt. Das heißt, die mussten jetzt spezielle Produkte präsentieren und den richtigen Shop finden, der die Story dann erzählen kann. Da passen halt größere, mainstream-orientierte Shops nicht mehr rein.

Was sind für euch denn die wichtigsten Produkte im Laden? Die großen Schuhmarken, die kleinen, angesagten Brands, die Mitternachtsdrops?

Die Produkte die uns definieren sind auf jeden Fall diese Quickstrike Geschichten. Da wissen die Jungs, dass man sich darauf verlassen kann, dass wenn etwas cool ist und weltweit gepusht wird, man in Stuttgart eine Adresse hat, wo man die Sachen bekommt. Einen schwarz-weißen Janoski kriegt man ja überall. Wir sind da so, dass wir relativ schnell Bock auf etwas haben, wenn wir sehen, dass da was geht. Wir sind da auch sehr gut informiert und kriegen Tipps von unserem Team. Das schauen wir uns dann an und wenn das für uns Sinn macht, pushen wir das, auch wenn das erst mal ein Risiko ist. Da wurden wir in der Vergangenheit aber echt belohnt, indem die Jungs zum einen selbst einen guten Job machen und die Nachfrage dann kommt oder weil die Kids sich auf uns verlassen und uns vertrauen.

Wie viel eurer Sachen verkauft ihr denn ungefähr über das Internet und wie viel ist tatsächlich noch Ladengeschäft?

Bei normalen Sachen ist es 50/50, im besten Fall. Aber überwiegend ist es mehr online und meistens auch weltweit. Bei so Special Releases wie Palace und Adidas dreht sich das ganz anders. Die meisten Bestellungen gehen da ins europäische Ausland. Gerade gehen aber auch sehr viele Pakete von hier nach Asien.

Das ist eine krasse Entwicklung, verglichen damit, wie es noch vor zehn Jahren war.

Wir versuchen es ja auch hier vor Ort aufzubauen. Wenn wir aber die Sachen verkaufen wollen, dann ist Stuttgart eben begrenzt. Über die Zeit verkaufen sich die Sachen dann schon auch lokal, weil wir das auch pushen, indem wir sie selber tragen, Events machen, Videos posten etc. Bevor wir online gingen, mussten wir warten, bis wir die Special Sachen step by step ausverkauft hatten. Das hat sich durch die Online Reichweite drastisch geändert, weil die Community online viel größer ist.

Ihr bringt ja auch eigene Sachen raus. Wie wichtig ist euch das?

Ich denke, dass ich da kein Geheimnis des Brandings erzähle, wenn ich sage, dass jeder Shop irgendwann zu einer Marke wachsen will. Das krasseste Beispiel dafür ist Supreme. Bei uns ist es so, dass wir eine eigene Ästhetik haben und uns viele Gedanken machen, um uns das langsam aufzubauen. Man sieht ja daran wie wir es produzieren und präsentieren, dass es nicht nur in Deutschland gesehen werden soll, sondern weltweit. Was wir hier aktuell mitbekommen ist, dass viele Leute Shirts von lokalen Brands oder Shops kaufen, kurz bevor sie auf Skatetrips gehen, damit sie representen können. Das ist dann so eine Art Eintrittskarte. Wenn die dann am MACBA sind wissen die Leute, dass das der Homie von einem Homie und deswegen cool ist.

Was plant ihr mit dem Team?

Am Anfang hat sich das Team organisch ergeben. Man kennt sich teilweise inzwischen schon 15 Jahre. Alle skaten zusammen. Lem [Villemin], Phil [Anderson] und ein paar andere Locals haben gehört, dass ein neuer Shop aufmacht wird und wollten ihn dann unterstützen. Es sind auch eigentlich viel mehr Leute im Team als man am Ende vielleicht im Video sieht. Jeder findet halt seinen Platz und wir haben das Glück, würde ich jetzt mal sagen, dass wir das beste Skateshop-Team in Deutschland haben.

Neben dem Shop gibt’s ja auch noch den Vertrieb Beast Distribution. Welche Vorteile aber auch Probleme ergeben sich daraus?

Zum einen sind Vertrieb und Shop klar voneinander getrennt. Das sind zwei Firmen, auch wenn beide von Oli und Jascha betrieben werden. Ein Vorteil den der Vertrieb vom Shop hat ist, dass man ein bestehendes Team hat und jeder bei Bedarf mal einspringen kann. Ein Vorteil für den Shop ist, dass ich so einen kleinen Überblick habe, mit dem Portfolio an Brands, die wir im Vertrieb haben. Ich weiß halt einfach wo die Reise hingeht und wie die Preise sich entwickeln. Im Endeffekt sind das aber auch keine Geheimnisse, weil jeder Shop einen Vertrieb anrufen und die Infos erfragen kann.

Wie unterscheidet sich Arrow & Beast von anderen Shops?

Bei uns habe ich das Gefühl, dass Skaten wirklich im Vordergrund steht. Du kriegst deinen ganzen Hardware Supply und dieses skate-hang-out Feeling, gleichzeitig ist es aber meist clean und man bekommt auch so Sachen wie z.B Adidas X Palace.

Gab es rückblickend was, wo du sagst, „Boah, das hätten wir uns sparen können!“?

Am Anfang war der Fehler, dass wir zu breit eingekauft und viel ausprobiert haben. Da hat sich dann am Ende des Tages die Frage gestellt, wie wir uns jetzt noch von großen Online Shops unterscheiden. Ab dem zweiten oder dritten Jahr war dann klar, wo es genau hingehen soll. Und die Entscheidung online zu gehen, war eine der besseren Ideen, die wir hatten.

Wie geht’s weiter? Wo würdest du den Laden in sieben Jahren am liebsten sehen?

Das ist die Frage, die wir uns täglich stellen. Auf jeden Fall, dass wir eine Daseinsberechtigung in Skateboarding haben. Und natürlich wollen wir weiter wachsen. Wer uns kennt weiß, dass wir nicht jeden Cent aus dem Laden drücken wollen und das auch kein moneydriven Business ist, sondern dass wir versuchen, wirklich eine Bedeutung zu haben. Wir wollen mit allen wachsen die hier sind, um alle Ideen und Träume ermöglichen zu können. Da braucht man auch Kohle, aber in erster Linie braucht man motivierte und loyale Jungs die alle an einem Strang ziehen. Bis jetzt hat das gut geklappt und wir sind auf einen guten Weg. Wir wollen zum einen unser Team und zum anderen Skateboarding, Stuttgart und die Kultur pushen.

In welche Richtung gehen die Träume genau? Ein Shopvideo, neue Klamotten?

Gerade arbeiten wir an einem Video. Da ist der Kamil [Krzesniak] unser Mastermind. Und mit eigenen Klamotten wollen wir definitiv mehr machen und das auch mit höherem Anspruch. Die dann wirklich komplett zu gestalten und zu sagen, „Das ist unser Style“ und nicht einfach nur Blanks zu nehmen und unser Logo draufzumachen.

Wie unterscheidet sich Arrow & Beast von anderen Shops?

Bei uns habe ich das Gefühl, dass Skaten wirklich im Vordergrund steht. Du kriegst deinen ganzen Hardware Supply und dieses skate-hang-out Feeling, gleichzeitig ist es aber meist clean und man bekommt auch so Sachen wie z.B Adidas X Palace.

Gab es rückblickend was, wo du sagst, „Boah, das hätten wir uns sparen können!“?

Am Anfang war der Fehler, dass wir zu breit eingekauft und viel ausprobiert haben. Da hat sich dann am Ende des Tages die Frage gestellt, wie wir uns jetzt noch von großen Online Shops unterscheiden. Ab dem zweiten oder dritten Jahr war dann klar, wo es genau hingehen soll. Und die Entscheidung online zu gehen, war eine der besseren Ideen, die wir hatten.

Wie geht’s weiter? Wo würdest du den Laden in sieben Jahren am liebsten sehen?

Das ist die Frage, die wir uns täglich stellen. Auf jeden Fall, dass wir eine Daseinsberechtigung in Skateboarding haben. Und natürlich wollen wir weiter wachsen. Wer uns kennt weiß, dass wir nicht jeden Cent aus dem Laden drücken wollen und das auch kein moneydriven Business ist, sondern dass wir versuchen, wirklich eine Bedeutung zu haben. Wir wollen mit allen wachsen die hier sind, um alle Ideen und Träume ermöglichen zu können. Da braucht man auch Kohle, aber in erster Linie braucht man motivierte und loyale Jungs die alle an einem Strang ziehen. Bis jetzt hat das gut geklappt und wir sind auf einen guten Weg. Wir wollen zum einen unser Team und zum anderen Skateboarding, Stuttgart und die Kultur pushen.

In welche Richtung gehen die Träume genau? Ein Shopvideo, neue Klamotten?

Gerade arbeiten wir an einem Video. Da ist der Kamil [Krzesniak] unser Mastermind. Und mit eigenen Klamotten wollen wir definitiv mehr machen und das auch mit höherem Anspruch. Die dann wirklich komplett zu gestalten und zu sagen, „Das ist unser Style“ und nicht einfach nur Blanks zu nehmen und unser Logo draufzumachen.

Wie geht’s weiter? Wo würdest du den Laden in sieben Jahren am liebsten sehen?

Das ist die Frage, die wir uns täglich stellen. Auf jeden Fall, dass wir eine Daseinsberechtigung in Skateboarding haben. Und natürlich wollen wir weiter wachsen. Wer uns kennt weiß, dass wir nicht jeden Cent aus dem Laden drücken wollen und das auch kein moneydriven Business ist, sondern dass wir versuchen, wirklich eine Bedeutung zu haben. Wir wollen mit allen wachsen die hier sind, um alle Ideen und Träume ermöglichen zu können. Da braucht man auch Kohle, aber in erster Linie braucht man motivierte und loyale Jungs die alle an einem Strang ziehen. Bis jetzt hat das gut geklappt und wir sind auf einen guten Weg. Wir wollen zum einen unser Team und zum anderen Skateboarding, Stuttgart und die Kultur pushen.

In welche Richtung gehen die Träume genau? Ein Shopvideo, neue Klamotten?

Gerade arbeiten wir an einem Video. Da ist der Kamil [Krzesniak] unser Mastermind. Und mit eigenen Klamotten wollen wir definitiv mehr machen und das auch mit höherem Anspruch. Die dann wirklich komplett zu gestalten und zu sagen, „Das ist unser Style“ und nicht einfach nur Blanks zu nehmen und unser Logo draufzumachen.